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19.09.2013 · Alle Beiträge ·

Wacken-Kandidaten – so etwas möchte jeder Kulturbetrieb!

Guido FroeseWas kann ein Kulturbetrieb vom Heavy-Metal-Festival in Wacken lernen und warum fahren Rendsburger lieber 90 Kilometer nach Hamburg ins Theater als stattdessen das heimische Schauspielhaus zu besuchen? Irgendwo zwischen diesen Fragen bewegte sich das Kultur & Management

Seminar Guerilla-Marketing, das Guido Froese vom Nordkolleg in Rendsburg am vergangenen Dienstag betreute. Alle Teilnehmer des Seminars – sieht man einmal von einem Einzelfall ab – müssen in ihrem beruflichen Alltag mit kleinem Budget kämpfen. Dies wirkt sich natürlich auch auf das Marketing und die Werbung aus. Hier setzt Guerilla-Marketing an: Die Grundidee ist, mit kleinem finanziellen Aufwand einen möglichst großen Erfolg zu erzielen.

Erfolgreich und informativ wurde das ganze Seminar nicht zuletzt dadurch, dass alle Teilnehmer, die aus ganz Deutschland angereist waren, ihre Erfahrungen zusammengeworfen und kreativ Ideen geschmiedet haben, um konkrete Herausforderungen aus dem Marketing-Alltag einzelner Teilnehmer zu besprechen. Letztendlich dreht es sich meistens darum, dass in eine Veranstaltung mehr Besucher gelockt werden sollen. Guerilla-Marketing bietet hier sicher viele Möglichkeiten, eine Veranstaltung zu bewerben. Die Erkenntnis des Seminars ist aber, dass zu einer guten Werbekampagne, egal ob für ein großes Unternehmen oder einen kleinen Kulturbetrieb, eine kreative Idee gehört, damit man Aufmerksamkeit erlangt.

Rendsburger fahren übrigens lieber nach Hamburg ins Theater, weil bei diesem Schauspielhaus der soziale Stellenwert höher eingestuft wird und das Phänomen Wacken ist, dass zwei Tage, nachdem das Festival vorüber ist, bereits alle 75000 Tickets für das kommende Festival verkauft sind – ohne dass ein Line-up bekannt wäre. So lässt es sich als Veranstalter ruhig schlafen. Mindestens einen Wacken-Kandidaten wünschen wir daher jedem Kulturbetrieb.

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